Die gesundheitliche Situation in Kolumbien

Auf Grund der, in Kolumbien seit etwa 50 Jahren herrschenden, katastrophalen, durch den Bürgerkrieg verursachten, Zustände, ist auch die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung sehr schlecht. Insbesondere in den ländlichen und den Küstengebieten mangelt es schon an der medizinischen Grundversorgung. Hier grassieren noch Seuchen, wie Typhus, Tuberkulose, Dysenterie (die Ruhr) und Malaria, welche in vielen Fällen, wegen der fehlenden Behandlung und dem schlechten Ernährungszuständen der Menschen, tödlich für die Patienten enden. Trotz der Bemühungen der Regierung, eine bessere Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, sind bisher noch kaum Veränderungen für die Bewohner der unterversorgten Regionen spürbar. Es wurde allerdings ein staatliches Sozialversicherungsnetz aufgebaut, welches die Versorgung von werdenden Müttern und die zahnärztliche Versorgung unterstützt. In den Städten besteht grundsätzlich eine bessere ärztliche Versorgung.